11/2018

Pfarrer Jonathan Hahn

Dass die Deutschen nun gerade Weltmeister in punkto Zufriedenheit sind, kann man leider nicht behaupten. Im Gegenteil: Gefühlt ist die Stimmung bei vielen Zeitgenossen so mies, dass man denken könnte, unser Land vereine die Wasserknappheit der Zentralsahara mit den Mafiastrukturen Siziliens und der Armut von Mosambik. Die vergeigte WM macht`s leider auch nicht besser. Aber jetzt mecker ich ja selber schon wieder. Geht schnell, so eine kleine schlechte Laune, oder? Ein schöner Text erinnert mich dann immer wieder an die Vorzüge des Lebens. In ihm heißt es u.a. „Ich bin dankbar

– für die Steuern, die ich zahle, weil das bedeutet, ich habe Arbeit und Einkommen,

– für die Hose, die etwas eng sitzt, weil das bedeutet, ich habe genug zu essen,

– für die Beschwerden über die Regierung, weil das bedeutet, wir haben Meinungsfreiheit,

– für den ungebügelten Wäscheberg, weil das bedeutet, ich habe genug Kleidung,“

– für …. (bitte selber ergänzen und fortsetzen J )

Eine gute Zeit mit Dankbarkeit auch und vor allem für die Kostbarkeiten des Alltags wünscht im Namen aller Mitarbeiter Pfr. Jonathan Hahn

P.S. So schlimm geht es Deutschland gar nicht. Im weltweiten „Glücklichkeitsreport“ für 2018 (ja, sowas gibt`s tatsächlich!) steht unser Land auf Platz 15- von insgesamt 156 Ländern.