4/2018

Pfarrerin Dorothee Markert

Liebe Leserinnen und Leser!

Am Ostermorgen – mitten in der Feier der Osternacht – freue ich mich besonders auf den Ostergruß: „Der HERR ist auferstanden!“ – „ER ist wahrhaftig auferstanden!“ Jesus Christus ist gemeint. Dann merke ich, wie es rappelt. In mir selbst: Es ist ein Kribbeln nach Jubel. Ein Aufsteh-Loslege-Drang. Und auch in den Kirchenbänken: Endlich, das Warten hat ein Ende. Gleich ist Sonnenaufgang. Gleich gibt es einen fröhlichen Gesang! Die Glocken läuten! Dann auch bald gemeinsames Osterfrühstück.

Wir feiern Auferstehung! Ostern! Für uns eine große Freude! Ein Aufleben der Hoffnung! Eine Vergewisserung zum Leben! Krankheiten, Schmerzen, Leid, sogar der Tod – sie sind nicht länger dunkle, angstmachende Löcher. Jesus Christus selbst ist da hineingegangen. Sicherlich hatte auch Er Angst. Aber es scheint, als hätte Er diese Löcher, die uns den Boden unter den Füßen wegziehen wollen, gestopft: Da ist jetzt Licht, wo uns Finsternis entgegenschlug. Sein Heil ist ausgeschüttet und leuchtet über der Krankheit. Jesus selbst ertrug Schmerzen und Leid und bat Gott, den gewalttätigen Menschen zu vergeben, die ihn ans Kreuz gebracht hatten. Damit lief die Gewalt ins Leere.

Krankheiten, Leiden und Sterben gibt es immer noch. Aber sie haben nicht das letzte Wort und keine Gewalt über uns. Es heißt, dass sich jeder Mensch einer Macht beugen muss. Ich wählte die Macht von Jesus Christus! Es ist die Macht zum Leben! Das will ich! Für mich und andere! „Der HERR ist auferstanden! Jesus lebt! Halleluja!“ Einen guten Start in die Osterzeit!

Ihre Pfrn. Dorothee Markert.