7/2019

Gemeindepädagogin Manuela Stöcker

Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel! (Klagelieder 3,41)

In den letzten Tagen hatte ich immer wieder so kleine Momente, die Herbert Grönemeyer auf seiner neuen CD als „SEKUNDENGLÜCK“ beschreibt. Diese kurzen Erlebnisse sind ein wertvolles Gut und ich lerne sie immer mehr schätzen. Wo ich früher glaubte, die großen Ereignisse, Reisen usw. seien prägend, habe ich nun dazugelernt: Ich stand im Wald, um mich herum nur grün, die Luft kühl und erfrischend. Ich war in diesem Moment glücklich und dankbar. Zu einem anderen Zeitpunkt war ich in Tschechien auf einem Berg, da war es so still, dass ich es kaum glauben konnte. Ruhe für Geist und Ohr. Ich war dankbar.

Und dann war da der erste Blick nach draußen, nach einer Nacht im Zelt – kühle, frische Luft und die aufgehende Sonne – Sekundenglück!

Es gibt viele dieser Momente in unserem Leben – und wir sollen – und dürfen – uns Zeit nehmen, sie zu genießen. Das verändert den Blick auf unser Leben positiv.

Paulus schreibt über den Umgang mit solchen Momenten im Kolosserbrief: Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung.

Unseren Dank also sollen – und dürfen – wir im Gebet zu Gott bringen. Nur durch IHN können wir diese Glücksmomente erleben. Was sind z.B. Ihre TOP-FIVE zum Danken?

Eine gesegnete Sommerzeit mit vielen schönen Momenten wünscht Ihnen Manuela Stöcker (Gemeindepädagogin)