Gemeindeversammlung am 20.01.2013

Im Anschluss an den Abendmahlsgottesdienst fand am 20. Januar 2013 eine Gemeindeversammlung statt. Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen stellte der Kirchenvorstand die aktuelle Situation in unserer Marien- und Heilig-Kreuz-Kirchgemeinde vor um anschließend einen Blick in die Zukunft zu wagen.Neben Zahlen, Statistiken und Entwicklungsprognosen zur Situation in unserer Kirchgemeinde, galt unser Augenmerk unserem Kirchengebäude. Einige erzählten von den vielen Stunden, die Gemeindeglieder in früheren Jahrzehnten hier gearbeitet haben.
Alle Anwesenden waren sich einig: Wir haben eine wunderschöne Kirche mit einzigartigen Malereien und Holzarbeiten. Einigkeit bestand auch darin, dass es schade ist, dass dieser besondere Raum bisher nur zu den üblichen Gottesdienstzeiten aufgesucht werden kann. Zudem ist es offenkundig, dass für die aktuell 539 Gemeindeglieder die Bänke mit den 1500 Sitzplätzen nicht notwendig sind. Darum legte sich die Frage nahe: Wie kann unser Kirchenraum in Zukunft aussehen?Ein Blick in die Baugeschichte unserer 800 Jahre alten Kirche zeigte: Es gibt nichts in unserer Kirche, was beständig wäre und was nicht schon mehrmals ersetzt bzw. erneuert worden wäre. So wurden in der 2. Hälfte des 18. Jh. eine zusätzliche Empore für die Soldaten eingebaut und gleichzeitig der 300 Jahre alte, aus Holz gefertigte Lettner, 5 Seitenaltäre und der 350 Jahre alte Holzaltar entfernt. Als Ersatz für letzteren wurde ein damals modischer hölzerner Renaissance-Altar mit zwei große Säulen eingebaut. Ende des 19. Jh.s erlebte unsere Kirche eine Runderneuerung: neue Vorhallen wurden gebaut, eine neue Orgel eingesetzt. Die Logen und die zweite Empore wurden entfernt. Kurzum: Man versuchte zu bewahren, was zu bewahren war, vielleicht sogar weniger als heute, und suchte trotzdem zugleich die Kirche der je und je neuen Situation vor Ort anzupassen. In eine neue, sich wandelnde Situation sind wir auch heute gestellt, durch Wegzüge, durch mehr Sterbefälle als Taufen – u.m.m.. Welches Gesicht unsere Gemeinde aktuell hat, wie sie sich aufgliedert in Jüngere und Ältere, Alleinstehende und Familien, zeigt ein Blick in die Gemeindegliederregistratur. So gehören die meisten unserer aktiven Gemeindeglieder zur Altersgruppe der 60 bis 95-jährigen, sowie zur Gruppe der jungen Familien mit Kindern. Im guten Sinne beider wollen und werden wir daher die Kirchenbänke (unterhalb der Emporen) in den beiden Seitenschiffen entfernen. Dadurch werden wir sowohl einen Raum (im Süden) mit freier Bewegung für Kinder schaffen (damit ergibt sich zugleich die Möglichkeit, dass Ältere dem im Gottesdienst Gesagten besser folgen können), aber auch einen einladenden Eingangsbereich (im Westen) für alle, die unsere Kirche aufsuchen wollen – zum Gottesdienst, zu einer Zeit der Stille, aus kunsthistorischem Interesse u.v.m. . Gut können wir uns in diesem Bereich Ausstellungen, Informationen zur Gemeinde oder auch ein Kirchenkaffee vorstellen.

Bei unseren Überlegungen und Diskussionen sind wir auch zu dem Entschluss gekommen, dass unser Gemeinderaum zukünftig anstelle der Sakristei als Winterkirche dienen wird. Unsere Sakristei wird dadurch stärker den Akzent eines Andachtsraumes gewinnen.
Falls Sie nähere Erklärungen und Ausführungen zu den Ergebnissen unserer Gemeindeversammlung wünschen rufen Sie mich bitte unter 035874/20809 an. Ich gebe Ihnen gerne nähere Informationen!
Seien Sie Gott befohlen! Ihre Pfarrerin Anke Arnold
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