Wir begrüßen Sie sehr herzlich auf der Internetseite der KG Kemnitz-Sohland a.R. und der KG auf dem Eigen (Bernstadt, Schönau und Dittersbach)!

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Liebe Kirchgemeindemitglieder, liebe Gäste!

Hinweise zu Hygienemaßnahmen

Aufgrund aktueller Lockerungen feiern wir unsere Gottesdienste ohne 3G-Beschränkung. Kontrollen und Datenerfassung entfallen. 

Wir bitten aber, eine Maske mitzubringen und beim gemeinsamen Singen sowie bei der Feier des Abendmahls zu tragen.

Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.  Ps 46,2

Wir wünschen Ihnen – in und trotz allem – Gottes Segen.

Ihre Pfr. Thomas Markert und Jonathan Hahn

im Namen der Kirchenvorstände Kemnitz-Sohland und auf dem Eigen

Andacht August 2022

Pfarrer Thomas Markert

„Mal richtig Druck ablassen“

So lautete das Thema zu unserem Gemeindefest in Kemnitz, Anfang Juli. Ausgangspunkt für dieses Thema war unser Märchenspiel, die Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse. Dort dient ja bekanntlich eine einzige Erbse zuunterst ganz vieler Matratzen als Prinzessinnen-Test: Denn nur eine „wahre“ Prinzessin spürt diesen Druckpunkt, der ihr eine schlaflose Nacht und blaue Flecken beschert. Eine Geschichte mit einem durchaus ironischen Unterton. Schließlich: Wer von uns ist schon eine Prinzessin? Aber trotzdem haben wir überall das Gefühl, dass der Druck in unserem Zusammenleben zunimmt. In der Schule ist der Lern- und Leistungsdruck eine alltägliche Erfahrung geworden, oft zuhause noch fortgesetzt. Wer Arbeit hat, kann täglich ein Lied davon singen, wie Personalmangel, ständig steigende Anforderungen und knapper werdende Finanzen den Dauerdruck noch erhöhen. Die Nerven liegen oft blank, die Coronakrise hat es uns überdeutlich gezeigt. Und die Folgen des Krieges in der Ukraine bringen noch mehr Druck auf den Stimmungskessel. Ich hoffe, die Sommer- und Ferienzeit kann für uns alle eine Zeit sein, wo wir einmal gezielt und ohne jemanden zu verletzen, Druck ablassen können, ob nun zuhause im Garten oder auf Reisen – einmal nicht funktionieren, nicht ständig unter Strom stehen, nicht immer in Hab-Acht-Stellung sein müssen. In der bewussten Verlangsamung der Zeit wird auch der Druck geringer. Und zugleich sammeln wir neue Kräfte, um Druck auch einfach(er) auszuhalten. Ich habe den Eindruck, der größte Druck entsteht uns durch die Illusion, ohne die (vermeintlichen) Fehler all der Anderen wäre alles so schön einfach: Ohne eine einengende Coronapolitik könnten wir alle unsere Freiheiten genießen, ohne die Sanktionsmaßnahmen der Regierung hätten wir keine Inflation usw. Wer den Entwicklungen ohne Angst, aber auch ohne Illusionen und ohne Schuldzuschreibungen entgegensieht, gewinnt innere Kraft und Festigkeit, um Druck besser auszuhalten. Und schließlich geht es darum, wo wir für uns und Andere auch Druck rausnehmen können: Den Handwerker nicht zur Eile antreiben, eine der vielen Partys auslassen, sich ein Sonderangebot oder einen Rabatt entgehen lassen, einmal Nein sagen, ausdrücklich für das Schöne danken.

Ich wünsche Ihnen und mir selbst, dass der Sommer dafür Freiräume und gute Erfahrungen anbietet und dass wir uns beim Wiedersehen nach den Ferien hier oder da wieder herzlich und entspannt drücken können.

Herzlich grüßt Sie Ihr Pfr. Thomas Markert

»Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine«

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Jahreslosung 2022

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Johannesevangelium 6,37

 

                           Gottesdienst im ZDF                                            Gottesdienst in der ARD

© 2009 – 2022 letzte Änderung: 09.08.2022 22:00