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Achtung – Achtung – Achtung!!!

Alle Gemeindeveranstaltungen bis zum 19.04.2020 fallen leider aus!!!

Andacht März 2020

Pfarrerin Dorothee Markert

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Zack! Da war es wieder. „Geld regiert die Welt“, im Radio. Gerade noch ging es um Museen und Ausstellungen. Und ich merke, wie mir dieser Satz zu schaffen macht.

Zack! „Es dreht sich doch alles ums Geld“, sagt eine Frau, die von ihrer Kur unzufrieden zurückkehrte. Gerade zwei Sätze vorher sprach sie davon, wie sie froh und dankbar war, dass es aufwärts ging.

Zack! „Es kostet eben alles…“, sagt resigniert eine Freundin am Telefon. Sie wollte sich so gern einer Sportgruppe anschließen. Nun traut sie sich nicht mehr.

So viele „Zacks“. Sie zertrampeln jeden aufkeimenden Mut. Sie pusten gute Ideen und Träume hinweg. Sie reißen ein, was mühevoll aufgebaut wurde. Und sie sind „Sackgassenworte“ –nach dem Motto: Hier ist Schluss! Hast du gedacht, dass es schön werden könnte? Basta. Feierabend. Träum morgen weiter.

Auf diesem gesellschaftsbreiten Hintergrund höre ich die Worte von Jesus Christus: „Niemand kann zwei Herren zugleich dienen. Er wird den einen vernachlässigen und den andern bevorzugen. Er wird dem einen treu sein und den andern hintergehen. Ich könnt nicht beiden zugleich dienen: Gott und dem Geld.“

Es ist meine eigene Entscheidung, wen ich über mein Leben bestimmen lasse, aber es wir gesellschaftliche Auswirkungen haben! Freilich, wir hantieren mit Geld, aber „regiert“ es uns? Wir sind doch keine Marionetten! Steuert es meine Gedanken? Das will ich nicht! Ich habe mich für Gott und die Menschen entschieden. Wenn jemand Hilfe braucht, soll sie da sein. Wenn jemand Zeit braucht, will ich sie mir für ihn nehmen. Auch Zeit zum Gebet, allein oder zu zweit. Ich weiß, das gelingt nicht immer. Aber am Geld liegt es halt nicht; eher am vollen Terminkalender.

Mich erstaunt, dass es schon zu Jesu Zeiten so schwer war, das Geld nicht zum Gott zu machen.

Ich bleibe dabei: Gott regiert über meinem Leben. Jesus Christus ist der HERR meines Lebens. Sein Geist soll meine Gedanken beleben. Dann sind es wieder Träume – für alle. Gott geht es immer um uns Menschen!  – das ist nicht mit Geld zu bezahlen.

Im Namen aller Mitarbeitenden grüßt Sie herzlich – Pfarrerin Dorothee Markert.

»Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine«

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Jahreslosung 2020

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Markus 9,24

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letzte Änderung: 22.03.2020 13:00