Wir begrüßen Sie sehr herzlich auf der Internetseite der Kirchgemeinden Bernstadt, Kemnitz, Sohland a.R. und Schönau-Dittersbach!

Achtung – Achtung – Achtung!!!

Hier finden Sie aktuelle Infos zu unserer Gemeindeveranstaltungen!!!

Liebe Schwestern und Brüder,

gemäß der SächCoronaSchVO vom 01. September 2020 können wir unsere Veranstaltungen stattfinden lassen. Bitte beachtet dazu folgende Maßnahmen, die unserem gemeinsamen Schutz dienen:

  • Bitte tragt Euch bei Gottesdiensten und sonst. Veranstaltungen in die ausliegenden Teilnehmerlisten mit Name und Tel.Nr. ein
  • der Sicherheitsabstand von 1,5m sollte eingehalten werden
  • Menschen mit Krankheitssymptomen dürfen leider nicht teilnehmen
  • das Tragen des Mundschutzes wird empfohlen und ist beim Singen im Gottesdienst Pflicht

Wir bitten um Euer Verständnis und um Euer Gebet für Staat, Gesellschaft und Gemeinde. Bleibt behütet und von Gott gesegnet! Es grüßen Euch, verbunden in Christus, Eure Pfarrer Jonathan Hahn sowie Doro und Thomas Markert​

Wohnheim Kemnitz (Foto: Diana Riedel)

Kemnitz (Foto: Diana Riedel)

 

 

 

 

 

 

 

Andacht September 2020

Pfarrer Thomas Markert

Heute schon an Weihnachten denken

Am Anfang war es eine Art Schockstarre, dann kamen Unsicherheit, Einschränkungen und ständig wechselnde Informations- und Wissensstände dazu; alles immer durchtränkt von der Hoffnung, dass dieses leidige Corona-Thema doch bald irgendwie geschafft und man in Alltag, Gemeinde und Arbeitswelt wieder zur Normalität zurückkehren würde. Inzwischen nervt das Thema massiv. Einigen erscheint es da einfacher, den Sachverhalt am besten einfach zu leugnen oder als böswillige Erfindung wahlweise der Mächtigen / der Juden / der „Pharmamafia“ zu brandmarken. Es hilft aber alles nichts, irgendwie ist klar, dass uns das Thema – mit den damit verbundenen Beschränkungen – noch mindestens ein Jahr lang intensiv beschäftigen wird. Und das bedeutet u.a. – auch wenn das noch weit weg klingt – wir werden überlegen müssen, wie wir in unseren Kirchen dieses Jahr Weihnachten feiern können, mit Abstandsgebot, Mundschutz und Gesangsverbot. Einfach zwei oder drei Gottesdienste anberaumen, wo es sonst nur einen gab? Wäre denkbar, wenn es an jedem Ort noch einen Pfarrer gäbe. Aber schon seit Jahren sind die weniger gewordenen PfarrerInnen in immer mehr Gemeinden unterwegs. Dass die angespannte Personalsituation leichter wird, ist nicht abzusehen. Und die Gemeinde-Zusammenschlüsse und -verbünde ab dem kommenden Jahr werden die Personaldichte nicht verbessern, sondern nur die vorhandenen Arbeitskräfte etwas fairer zwischen allen Gemeinden der Region aufteilen. Und die schwierige Suche nach Kandidatin für Wahlen zu den Kirchenvorständen im September (siehe GEMEINDESPEKTRUM) zeigt auch an dieser Stelle, wie dünn die Personaldecke in unseren Gemeinden und wie ausgereizt unsere ehrenamtlichen Kapazitäten und Kräfte sind.

Was hilft? Kopf in den Sand? Rückzug ins private Glück (das oft genug ja gar nicht so glücklich daher kommt)? Mit kleiner Kraft und beharrlicher Geduld irgendwie standhalten, sich aufreiben? Grillen, Bier und ab in den Garten?

Oder: Heute schon an Weihnachten denken? Aber dabei nicht an die möglicherweise wegen Überfüllung geschlossenen Weihnachtsmärkte und das vermutlich abgesagte Weihnachtsliedersingen, sondern an die einzigartige Kraft dieses Festes: Gott findet einen Platz in dieser – wahlweise verrückten, komischen, nervigen, armen, verzweifelten, schönen – Welt. Die Weihnachtsgeschichten erzählen davon: Leben ist ein Geschenk! Kostbar wie Gold. Flüchtig wie Weihrauch. Bitter wie Myrrhe. Ein Geschenk. Trotzdem. Trotz allem! Und wer beschenkt ist, kann großzügig leben. Großzügig vergeben. Großzügig hoffen. Großzügig glauben: Dass der kleine Beitrag sinnvoll ist. Dass das Glück nicht nur für die andern reserviert ist. Dass dem mühsamen Heute ein dankbares Morgen folgen wird. Mit solchem Rückenwind werden unsere neugewählten Kirchenvorstände dann auch ab dem 1. Advent an den Start gehen. Mit diesem Vertrauen werden wir – voraussichtlich ganz anders als gewohnt – die Weihnachtsgottesdienste gestalten und Corona überstehen. Denn wir werden auch in Zukunft immer wieder – bedrückt und zugleich von Herzen dankbar – aus diesem Glauben Kraft schöpfen: Dass Gott in Jesus Christus in unsere Welt und uns zur Seite gekommen ist. Und bleibt!

Mit diesem merkwürdig-beherzten Ausblick grüßt Sie herzlich Ihr Pfr. Thomas Markert

»Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine«

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Jahreslosung 2020

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Markus 9,24

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letzte Änderung: 28.09.2020 13:00