Wir begrüßen Sie sehr herzlich auf der Internetseite der KG Kemnitz-Sohland a.R. und der KG auf dem Eigen (Bernstadt, Schönau und Dittersbach)!

Hier finden Sie aktuelle Infos zu unserer Gemeindeveranstaltungen!!!

Liebe Kirchgemeindemitglieder, liebe Gäste!

Trotz der aktuellen schwierigen Corona-Situation können wir weiterhin Gottesdienste und Andachten feiern. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit dies auch weiter möglich bleibt, sind wir als Kirchgemeinden verpflichtet – auch im Interesse des allgemeinen Gesundheitsschutzes -, die Vorgaben der Sächs. Corona-Notfall-Verordnung umzusetzen. Konkret geht es dabei um die Anwendung der 3-G-Regel, das Tragen einer FFP2-Maske und das Einhalten der Abstände im Gottesdienst.

Aus diesem Grund bitten wir alle Gottesdienstbesucher ab dieser Woche unbedingt darum, vor dem Gottesdienst am Eingang der Kirche den Nachweis:

– über eine Corona-Schutz-Impfung,

– die Genesung

– oder einen autorisierten Test (frühestens vom Vortag) zu zeigen und

eine FFP2-Maske zu tragen.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, ca. 15-20 min vor dem Gottesdienst einen Corona-Schnelltest zu machen (bitte Testmaterial selbst mitbringen! Zur Not haben wir ein paar Tests in Reserve vorrätig).

Kinder unter 6 Jahren und Kinder, die in der Schule getestet werden, sind von der 3-G-Regel ausgenommen.

Wir hoffen sehr, Sie können sich auf diese Bedingungen einlassen. Unser großes Interesse ist es, niemanden auszuschließen. In aller Suche nach dem richtigen Umgang in der aktuellen Situation dürfen wir uns glaubensgewiss daran festhalten:

Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.  Ps 46,2

Wir wünschen Ihnen – in und trotz allem – Gottes Segen.

Ihre Pfr. Thomas Markert und Jonathan Hahn

im Namen der Kirchenvorstände Kemnitz-Sohland und auf dem Eigen

Sächsische Corona-Notfall-Verordnung – SächsCoronaNotVO – Gültig vom Gültig vom 13. Dezember 2021 bis 09. Januar 2022

Andacht Januar 2022

Pfarrer Thomas Markert

„Wer zu mir kommt, den werde ich…

– auf die Einhaltung der Regeln hinweisen.“

– streng kontrollieren und auf Abstand platzieren.“

– in die Schublade der Impfgegner oder -befürworter einsortieren.“

Zugangsregeln, wohin man kommt. Akzeptiert und verstanden von den einen, abgelehnt und kritisiert von den anderen. Und wir als Kirche mittendrin in diesem unübersichtlichen Wust aus verschiedensten Regelungen und dem Streit darüber. Darf man jemanden unter Verweis auf 3G an der Kirchentür zurückweisen?

Die Jahreslosung für das kommende Jahr 2022 scheint hier eindeutig Stellung zu beziehen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“, sagt Jesus (Johannesevangelium 6,37). Und er meint damit: Es entspricht dem Willen Gottes, dass alle Menschen bei Jesus Hilfe in Not, Trost in Trauer und Glauben in Ratlosigkeit finden sollen. Wie passt das aber mit all den Zugangsregelungen zusammen, die wir nun auch als Kirche z.B. für Gottesdienste aufstellen? Darf man jemanden, der Hilfe und Stärkung sucht, an der Kirchentür abweisen?

Man mag unterscheiden, zwischen der Kirche und Jesus selbst: Das Vertrauen auf Jesus als dem Heiland und Retter der Welt steht jedem offen, egal welchem Lager er sich zuordnet. Aber eine Ausdrucksform dieses Glaubens, z.B. der Besuch eines Gottesdienstes, ist eben aktuell nur unter bestimmten, z.T. durchaus plausiblen, Gründen möglich. Ausgleichend versuchen wir in unseren Gemeinden ja mit großer Kraftanstrengung vieles, um den Besuch der Gottesdienste trotzdem offen zu halten oder auf andere, kreative Weise diese „ungeregelte“ Einladung Jesu weiterzugeben.

Aber mir ist noch etwas anderes aufgefallen, bei dieser gerade heiß diskutierten Frage: Darf man jemanden, der Hilfe und Stärkung sucht, an der Kirchentür abweisen? Eine ähnliche Diskussion hatten wir doch vor wenigen Jahren schon einmal, als von Corona noch lange nicht die Rede war: Nämlich, als es in der Flüchtlingskrise um das Thema Kirchenasyl ging – dürfen wir als Christen jemanden an der Kirchentür zurückweisen, der um Hilfe bittet? Und dabei ging es nicht um Impfstatus und die Einstellung zum Tragen einer Maske, sondern oft um nackte Not, um Existenzangst. Also: Wer eine offene Kirche für die eigene Gruppe fordert, der sollte sie konsequenterweise auch für andere fordern. Oder andersherum: Das ist gerade keine Jahreslosung, um damit laute Forderungen aufzustellen, sondern vielmehr, um Jesus leise zu fragen: Herr, zeige mir, wo ich meine abweisende Haltung ändern muss. Immer mal so zu beten, das könnte glatt ein guter Vorsatz für das neue, herausfordernde Jahr 2022 sein.

Herzlich grüßt Sie Pfr. Thomas Markert

»Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine«

»© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine« http://www.ebu.de »Weitere Informationen finden Sie hier.« http://www.losungen.de

Jahreslosung 2022

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Johannesevangelium 6,37

 

                           Gottesdienst im ZDF                                            Gottesdienst in der ARD

© 2009 – 2021 letzte Änderung: 06.01.202 19:00