Wir begrüßen Sie sehr herzlich auf der Internetseite der Kirchgemeinden Bernstadt, Kemnitz, Sohland a.R. und Schönau-Dittersbach!

 

Andacht Juni 2018

Pfarrer Thomas Markert

 

„Bleibt alles anders“

singt Herbert Grönemeyer, und er meint damit wohl, dass das Beständigste in unserem Leben die Veränderung ist. Veränderungen stehen auch uns als Schwester-Kirchgemeinden ins Haus. Noch nicht morgen oder nächsten Monat, aber schon ab 2019 /2020 werden einige Veränderungen auf uns zu kommen, die in diesen Tagen allmählich klarere Konturen annehmen.

Konkret heißt das, dass wir als Schwestergemeinden in Zukunft auch mit unseren weiter entfernten Nachbar-Kirchgemeinden verstärkt zusammenarbeiten sollen, müssen und werden. Aufgrund der zurückgehenden Zahlen unserer Gemeindemitglieder (in 15 Jahren sind unsere Mitgliederzahlen um ca. 15-25 % gesunken) sollen gemäß einem Beschluss unserer Landessynode alle Kirchgemeinden zukünftig in größeren Regionen denken, kooperieren und sich auch organisatorisch zusammentun. Unsere eigene Region reicht dabei – so hat es unsere Kirchenbezirks-Synode beschlossen – von Löbau und Kittlitz über Sohland, Kemnitz, Bernstadt, Schönau und Dittersbach bis nach Großhennersdorf, Strahwalde und Obercunnersdorf.

Das heißt jetzt nicht, dass zukünftig die Obercunnersdorfer Pfarrerin in Kemnitz regelmäßig Gottesdienste hält oder der Kollege aus Löbau in Bernstadt zum Frauendienst eingeteilt ist. Es bedeutet zunächst, dass wir in unseren Kirchenvorständen überlegen müssen, mit welcher Nachbargemeinde und in welchen Bereichen wir zukünftig enger zusammenarbeiten können. Und es bedeutet, dass wir Pfarrer und hauptamtlichen Mitarbeiter unsere Arbeit enger mit den anderen Kollegen und deren Gemeindegebieten abstimmen.

In ein paar Jahren bedeutet es freilich auch, dass insgesamt weniger Pfarrer als heute in unserer Region arbeiten werden. Diese kommenden Organisationsveränderungen werden sicher manchen schmerzlichen Einschnitt mit sich bringen. Und wir Mitarbeitenden können Ihnen leider nicht versprechen, dass möglichst trotzdem alles beim Alten bleibt.

Was wir aber versprechen können ist, dass wir in diesen Veränderungen den engen und vertrauten Kontakt zu Ihnen, unseren Gemeindemitgliedern, weiter bewahren und pflegen wollen. Und dass wir diese kommenden – manchmal komplizierten, manchmal ungeliebten – Veränderungen im Vertrauen auf DEN gestalten wollen, der gesagt hat: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage“. Noch beständiger als die ständige Veränderung in unserem Leben, in unserer Kirche, unserer Gesellschaft ist die Reichweite dieses Versprechens. Jesus hat ins diese Zusage gegeben. Und allein um Seinetwillen sind und bleiben wir ja Kirche und Gemeinde Jesu Christi. Und dieser Glaube soll und wird weiter Bestand haben. Er ist die feste Mitte in allen Veränderungen, die vor uns liegen. Oder in denen wir schon mittendrin stecken oder die wir schon gemeistert haben mit diesem Vertrauen: „Bleibt Jesus, alles anders.“   Es grüßt Sie herzlich, Ihr Pfr. Thomas Markert

»Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine«

»© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine«
http://www.ebu.de

»Weitere Informationen finden Sie hier.«
http://www.losungen.de

Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6 (L) 

                           Gottesdienst im ZDF                                            Gottesdienst in der ARD

© 2009 – 2018

letzte Änderung: 14.06.2018 12:00