Wir begrüßen Sie sehr herzlich auf der Internetseite der Kirchgemeinden Bernstadt, Kemnitz, Sohland a.R. und Schönau-Dittersbach!

Einladung zum digitalen Adventskalender 2020

Hier gehts zum Kalendertürchen vom 28.12.2020!

Hier finden Sie aktuelle Infos zu unserer Gemeindeveranstaltungen!!!

Liebe Schwestern und Brüder,

gemäß der SächCoronaSchVO vom 27. November 2020 müssen sämtliche Veranstaltungen und Kreise in den Gemeinden im Dezember leider ausfallen. Wir können jedoch weiterhin Gottesdienste feiern! Bitte beachtet dazu folgende Maßnahmen, die unserem gemeinsamen Schutz dienen:

  • Bitte tragt Euch immer in die ausliegenden Teilnehmerlisten mit Name und Tel.Nr. ein!
  • Der Sicherheitsabstand von 2m muss eingehalten werden (Ausnahme: Hausstand)
  • Menschen mit Krankheitssymptomen dürfen leider nicht teilnehmen
  • Das Tragen des Mundschutzes ist im Gottesdienst Pflicht

Neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 27. November 2020 – Anpassung zum 16.12.2020

Wir bitten um Euer Verständnis und um Euer Gebet für Staat, Gesellschaft und Gemeinde. Bleibt behütet und von Gott gesegnet! Es grüßen Euch, verbunden in Christus, Eure Pfarrer Jonathan Hahn sowie Doro und Thomas Markert​​

Allgemeinverfügung des Landkreises Görlitz zu verschärfenden Maßnahmen ab 10. Dezember 2020

 

Andacht Januar 2021

Pfarrer Thomas Markert

Andacht: „Weiße Weihnacht“

Die Meteorologen sagen derzeit (03. Dezember), dass in diesem Jahr durchaus eine weiße Weihnacht möglich sein könnte. Bei einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 1:7 wäre das natürlich eine ganz besondere Sache. Und am Ende dieses verrückten Jahres haben wir uns das – gefühlt – auch wirklich mal verdient. Die weiße Weihnacht steht für eine heile, stille Zeit; die liegengebliebene Arbeit rund ums Haus wird gnädig zugedeckt, die Fußspuren über das weiße Feld sind wie ein Pausenzeichen für unsere sonstige Hast.

Vielleicht beschreibt es das Wort Verwandlung am besten: Durch die weiße Schneedecke verwandelt sich die graue, irgendwie schmutzige Welt. Sie wird rein und hell. Die verwirrende Vielgestaltigkeit der Bäume, Dächer und Wege verwandelt sich in ein einheitliches Bild. Unser alltägliches Getriebensein wird verwandelt in die Einladung zum Schauen, zur Entschleunigung. Besinnlichkeit nennen wir diese romantische Stimmung. Und darin steckt die Hoffnung, dass so eine Verwandlung nicht nur draußen vor den Fenstern passiert, sondern auch in uns drin. Dass unsere Unruhe verwandelt wird in Gelassenheit, dass unsere lärmende Eile verwandelt wird in eine souveräne Stille, dass unser Versagen und Scheitern gnädig zugedeckt wird und sich in Reife und Dankbarkeit verwandelt.

Weiße Weihnacht – der Schnee mag wie eine Erinnerung an diese ferne Sehnsucht wirken. Weihnachten selbst jedoch ist der Ausgangspunkt dafür – die Geschichte einer unglaublichen Verwandlung: Ein unbekannter, unsichtbarer Gott verwandelt sich in den Menschen Jesus von Nazareth, verwandelt sich in ein Menschenkind zum Sehen, zum Anfassen, zum Mitfühlen, zum Freuen. Gewiss eine Vorstellung, die erstmal recht kirchlich klingt, noch unverbunden mit unserem Alltag und seinen vielen Herausforderungen.

Lebenswichtig und lebenswirklich wird diese Verwandlungsgeschichte dann, wenn wir sie aus der weißen Weihnachtszeit lösen und hineinstellen in unsere Ungewissheiten und unsere Versagensängste, hinein in unseren Unfrieden und unsere Suche nach Anerkennung. Wir werden diese Verwandlung in uns spüren, weil wir in den kleinsten Zeichen von Liebe und Vertrauen Gott selbst am Werk sehen. Weil uns in jedem Handanlegen für eine bessere Welt ein Gott zum Anfassen nahekommt. Wir werden diese Verhandlung spüren, weil Gott in uns das Mitfühlen für die ausgelaugte Schöpfung, für das Leid der Tiere in den Mastanlagen und für die Verzweiflung der Flüchtlinge auf dem Mittelmeer weckt. Und weil trotz allem Reden von Krise oder Niedergang eine Freude in uns bleibt, die über eine weiße Weihnacht, über den Jahreswechsel, über die Coronakrise, über diese Welt hinausweist.

Und in diesem Sinn wünsche ich uns allen von Herzen eine weiße, nein, lieber noch eine verwandelnde Weihnacht, und mit dieser Erfahrung im Rücken einen vertrauensvollen Weg in das neue Jahr.

Es grüßt ganz herzlich Ihr Pfr. Thomas Markert

»Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine«

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Jahreslosung 2021

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6, 36

                           Gottesdienst im ZDF                                            Gottesdienst in der ARD

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letzte Änderung: 09.01.2021 12:30